Museum der Deutschen Spielzeugindustrie mit Trachtenpuppensammlung
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Ansichtssachen... ab 29.04.2016 Sonderausstellung: - “Natürlich!?” - Die Naturbegriffe in der Puppenkunst Die Geschichte der Künstlerpuppen begann in der Reformpuppen- Bewegung der Jahrhundertwende um 1900. Hier ging es im Wesentlichen darum, künstlerisch hochwertige Spielpuppen für Kinder nach neuesten pädagogischen Erkennt- nissen zu entwickeln. Diese Idee wurde schnell von der Spiel- warenindustrie aufgegriffen, adaptiert und kommerziell verwertet. Erst in der 1970er Jahren wurde das individuelle Puppenmachen im großen Stile wiederentdeckt. Jetzt aber ging es nicht mehr ausschließlich um Spielpuppen, sondern um die künstlerische Gestaltung an sich, um die Herstellungstechniken und –praktiken, und um einen eigenen, künstlerischen Anspruch. So individuell wie die Hersteller dieser zweiten Künstlerpuppenbewegung  sind, so vielfältig sind auch ihre Puppen und Figuren. So tummeln sich brave Kinder neben lebensechten Erwachsenen, oder ungewöhnliche Fantasiegestalten neben abstrakten Figuren. Allen gemeinsam ist ihr Ausgangspunkt: das menschliche Abbild und seine Natur. Der verschiedene Umgang mit dem menschlichen Abbild, der zugleich die unterschiedliche künstlerische Interpretation des Naturbegriffes beinhaltet, führte zu unterschiedlichen Stilen, deren kennzeichnende Merkmale Gegenstand dieser Ausstellung sind. Die Sonderausstellung ist geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr zur Sonderausstellung: „Was heißt denn hier klein?“ Miniaturfiguren der Kleinkunstwerkstätten Paul M. Preiser GmbH zurück zu “Alles so schön bunt” zurück zum Inhaltsverzeichnis